Paradigmenwechsel

Früher:

  • Damals hatte man fast ausschließlich eine objekt-
  • orientierte Sichtweise des Hundes: Man sprach vom „reagierenden Hund“ und betrachtete ihn als ein Werkzeug bzw. als Automat oder Maschinerie, der auf „Knopfdruck“ zu funktionieren hatte.
  • Regeln und Aufgaben waren ausschließlich so angelegt, wie der Mensch etwas von dem Hund erwartete.
  • ...dem „Olympischen Gedanken“, d.h. dem Erbringen von Leistung um jeden Preis und bis ans äußerte jeglicher Belastungsgrenze des Hundes.
  • Früher ging es vordergründig um die Ausübung etablierter und standardisierter Ausbildungspraktiken wie der klassischen Unterordnung (im Sinne von Unterwerfung, Parieren), zu dessen Umsetzung sämtliche auch schmerz-
  • induzierende Hilfsmittel (daher die breite Palette an Starkzwangmittel) legalisiert wurden.


Heute:

  • Demgegenüber steht ein zeitgemäßes Bild des Hundes als freundlicher Begleiter, als Partner, der ähnlich wie wir spezifische Grundbedürfnisse hat, auf deren Anerkennung und Erfüllung es zu achten gilt.
  • Jetzt beginnt man zudem zu fragen, worin die Erwartung des Hundes an den Menschen liegen – ganz im Sinne der Ganzheitstheorie, die auf der Erkenntnis beruht, dass Umwelt und Organismen sich gegenseitig beeinflussen.
  • …wich ein neues Verständnis sportlicher Leistung. Die praktische Umsetzung davon findet sich im Agility oder dem Obedience.
  • Dem gewichen sind zeitgemäße Ansichten zur Hundeerziehung: Eine überwiegend motivational orientierte Pädagogik in Verbindung mit der Anwendung artgerechter Beschränkungen bzw. Interventionen für ein Fehlverhalten. Man setzt heute auf Einordnung anstelle von Unterordnung. Sie basiert auf artgerechter Kommunikation.

 


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